Seid dabei und verfolgt den wilden Ritt live


Die zweite große Reise startet am 25. August 2018 in Dresden.

Die Destination Paradise geht als Nummer #09 ins Rennen.

 

Die Destnation Parardise hat es auch ins Fernsehen geschafft.

Ein Kamerateam von arte hat die Tour begleitet und tatsächlich,

auf der Transfăgărășan rollt die Destination Paradise durchs Bild.


Tag -1: Freitag 24. August

Holm- Dresden

Also....Tag Minus eins.....das bedeutet, wir sind endlich losgefahren. 9:30 Uhr bei herrlich bedecktem Himmel und schnuggeligen 19 Grad Außentemperatur. Der Tacho zeigt 198.496 km und unser Puls ist gefühlt bei 180 bpm😬

Vom ersten Gedanken an diese Tour bis heute ist also ein knappes Jahr vergangen. Die DP ist um einige Gimmicks erweitert worden und wir müssen uns erstmal dran gewöhnen, dass Chrischi als Helfer in der Not diesmal nicht dabei ist🤨 Um so mehr haben wir uns heute Früh gefreut, dass Heidi und Chrischi zum Tschüsssagen da waren! Ein letztes Winken und ab geht der Ritt. Schnell noch in Welle die DP mit lecker Super Bleifrei füttern und schwups, treffen wir Team Heidegeister vom diesjährigen BSC 😊, wie klein ist eigentlich die Welt? 

Also weiter über Soltau auf die A7 in Richting Hannover. Antje meinte, sie findet den Weg nach Dresden....mal gut, dass ich am Kreuz Hannover Ost noch nicht die Augen zu hatte 🙄 

Aber sonst verlief unsere Fahrt bis Döbeln relativ problemlos. Zack runter von der Autobahn und schon einmal auf Offpiste eingestimmt. Wir hätten uns zwar auch gerne wieder in den Stau gestellt....😂🤓

Jedenfalls sind wir um 15:53 Uhr am Hotel angekommen und nun ist Sightseeing in Dresden angesagt und Treffen mit Danger Mike und Comanchen Bernd #70...und Land of Sun Summer Boys #49

So Freunde, wir begeben uns nach einem tollen Abend in Katys Garage jetzt langsam ins Bett! Morgen warten neue Aufgaben auf uns...bleibt gespannt..... 


Tag 1: Samstag, 25. August 

Dresden - Mähren

Heute war es endlich soweit. Der Start des ersten Balkan Express. Mit 170 anderen Teams geht es um 12 Uhr auf dem Dresdner Altmarkt los.

Und schon gab es die erste Überraschung. Polen wird nicht angefahren. Dafür geht es weit nach Tschechien hinein.
Über die Sächsische Schweiz entern wir Tschechien.
Vorher haben wir ins Dresden noch eine Aufgabe gelöst. Wir sollen in jedem Land einen Gegenstand eintauschen. Im Roadbook steckt eine rote Büroklammer, die in Deutschland gegen einen gelben Gegenstand eingetauscht werden soll. Total einfach. Also an die DYNAMO DRESDEN Tankstelle gefahren, um, auf  Karsten und Max zu warten und schwupps, hat Antje eine Dose leckeres Dynamo Bier in der Hand. Eine nette Frau ist es ja, die an der Tankstelle arbeitet, aber dieser Verein.......Mäxchen weigert sich, die Tankstelle zu betreten. Als Unioner vielleicht auch nicht unbedingt eine einfache Aufgabe.........
Die Tagesaufgabe wurde souverän gelöst. Auf einem Sandstein mit allen Teammitgliedern ein böhmisches Bier und eine Utopenec (eine sauer eingelegte Wurst, mit Knoblauch und Zwiebeln) vertilgen. Danach ging es zur Burg Kost und danach zur Felsenruine Trosky. Während andere Teams eine ordentliche Straße verwenden, navigiert Antje uns perfekt durch eine böhmische Nebenstraße. Gemäß der Road Mission: Bohemian Paradise! Die Fahrt durch die böhmischen Wälder macht Laune auf mehr! Die Tagesaufgabe ist daher ungleich schwerer. Wir sollen den Klassiker von Queen "Bohemian Rhapsody" umdichten und natürlich passende Wörter einbauen....hui. Das Ergebnis lassen wir besser im Verborgenen......
Noch total naiv, was Zeiten und Aufgaben angeht, gedenken wir noch einen Abstecher nach Sedlec und der Knochenkirche (Kutna Hora) zu machen. Erste Weg- Zeit- Berechnung und unsere Ankunft täte bereits nach der Öffnungszeit stattfinden. Also nächste Weg- Zeit- Berechnung und hoppla........Unser Tagesziel in Mähren, ist noch über 250km entfernt. Essen wollen wir auch noch. Das geht ja gut los. Irgendwo bei Vysoke Myto finden wir ein nettes Restaurant und es gibt lecke böhmische Küche und eine extrem gut übersetzte Speisekarte..... Bevor die Müdigkeit komplett zuschlägt, geht es weiter nach Osten......

 

Die Fahrt endete für uns auf dem Campingplatz in Litomšyl. Die letzten 100km bis Olomouc haben wir uns gespart. Morgen geht´s um 6 Uhr weiter. Ziel ist dann Budapest. Wir sind gespannt........

Tag 2: Sonntag 26. August

Mähren - Budapest

Da wir die 100km bis Olomouc noch von der ersten Etappe aufholen mussten, war uns allen klar, heute werden Kilometer gefressen!

Gesagt, getan. Nach fast 24 Stunden in Tschechien kam unser nächstes Land an die Reihe. Die Slowakei empfing uns in der gleichen Regensuppe, wie uns Tschechien entlassen hat. Zack ne Vignette gekauft, Autobahnjoker gezogen und ab in die Niedere Tatra. Im Regen haben wir dann auch noch unsere Tagesaufgabe verpasst und so ging es ohne Copilotentausch weiter in Richtung Budapest. Wir sollten uns einen neuen Copiloten suchen und uns gegenseitig Witze erzählen. Wer lacht verliert....aber da wir ja an Vlkolinec vorbei geflogen sind und es auch wirklich derbe geregnet hat, haben wir eben am Zielparkplatz in Podsucha gehalten. Gerade rechtzeitig zum Abpfiff vom Spiel Union Berlin gegen FC St. Pauli.......Mäxchen hat so krass verloren! Er hatte sogar Tränen in den Augen vor lachen. Nun ja, er ist eben noch jung und versteht unsere Gleichgültigkeit nicht. Als Sankt Pauli Fan ist man viiiieeeeeel Kummer gewohnt.

 

Nun aber wieder zurück zum harten Ralleyalltag. Die Road Mission des Tages wartet auf uns.

Die Statue of Liberty, hoch über Budapest. Es liegen noch circa 180 km vor uns. Das wird verdammt knapp. Gegessen haben wir auch nichts. Aber es ist Sonntag und zum Verkehrschaos am Montagmorgen möchten wir nicht dahin. Also los geht´s. Kirsten navigiert uns bei Zvolen gekonnt von der Autobahn und es gibt wieder eine kleine Nebenstraße mit tollen Steigungen und Kurven! Das erste richtige Highlight heute! Schnell noch über die Grenze nach Ungarn und das erste mal schlechte Straßen genießen.  

Die Reise hat sich gelohnt! Was für ein Blick von der Freiheitsstatue auf die nächtliche Hauptstadt Ungarns! Wow. Kaum zu glauben, dass in so einer schönen Stadt, so ein Vollpfosten an der Macht ist😤

 

Und so ganz nebenbei haben wir eine Aufgabe für die Photo- Competition on the road erfüllt. All you can meet Chop Suey! Wir sollen auf unserer Tour eine Gruppe mit mehr als 15 Asiaten ansprechen und mit ihnen eine Foto machen. Ob es nun wirklich 15 Asiaten waren und ob die Reiseleiterin wegen unseres Photo bomb jemals wieder eine Gruppe Asiaten durch Budapest führen wird........keine Ahnung. Lustig wars auf jeden Fall. 

 

Kirsten hat uns perfekt durch Budapest gelotst und Dank Max und Antje haben wir eine absolut empfehlenswerte Bleibe für die Nacht in Ecéd gefunden. 

Damit haben wir den Traffic Jam am Montagmorgen in Budapest galant umschifft und uns schonmal auf 2,5 Stunden an die Rumänische Grenze katapultiert. Aber 645km sind selbst in unserem Luxuswagon nicht ganz so leicht wegzustecken. Mit 12 Litern auf 100 km hätte es auch deutlich schlimmer kommen können.

 

Leider sind bei dem schlechten Wetter kaum Fotos entstanden und irgendwie haben wir sehr wenig von der Tatra mitbekommen. Hoffen wir auf bessere Tage.

 

Aber unser Max vom Team #49 Land of Sun, ist sehr fleißig mit der Actioncam und dem Handy. Schaut also im Livtracking nach und ihr werdet noch mehr Bilder von uns sehen.


Tag 3: Montag 27. August

Budapest Area - Bontida Banffy Castle Transylvania Party Time

 

Ein neuer Tag bricht an und unsere Laune könnte nicht besser sein. Endlich kein Regen mehr! Dazu eine herrliche Unterkunft mit Weinkeller, Hammerfrühstück und sanitärem Luxus. Warmes Wasser ist schon ganz nett am Morgen😉

 

Kirsten steuert heute erstmalig den roten Boliden, der heute Früh erstmal neue Auspuffgummis brauchte. Ich möchte nicht in der Haut von Bernds Werkstattmeister stecken......😂

 

 

Freunde!!! Was ist das denn für ein geiler (sorry) Tag!!! 

Unsere Tagesaufgabe lautete: Findet die Partylocation in Transilvanien und feiert mit uns......also ab nach Rumänien, dem vierten Land des Balkan Express!

 

Endlich sind wir in dem Teil Europas angekommen, der wohl so funktioniert, wie wir uns „Südosteuropa“ vorstellen. Großmütter auf der Landstraße, Straßenhunde, rumlungernde Menschen, Kühe auf Straßen und Treppen, die so ein TÜV nie zulassen würde😂 Und diese Rumänischen Hobbyrennfahrer. Nahe am Wahnsinn und Testosteron macht den Rest🤦🏻‍♂️

 

Aber zurück zur Tagesaufgabe......Naja. Diese Aufgabe kann ja jeder. Bernd checkt die Zusatzmissionen für morgen und dabei fällt uns Schlaufüchsen auf, dass wir ja eigentlich heute viel zu viel Zeit haben (da hatten wir die Stunde Zeitverschiebung auch noch nicht einkalkuliert)  und doch die Detourfür morgen abklappern könnten. Gesagt, getan! Das büschen Umweg😂 Jetzt wissen wir, dass gelbe Straßen schon sehr klein sein können und Weiß bedeutet zwar befestigt, kann aber auch mal Offroad sein 🤓

 

Der kleine Umweg zur Salz- oder Eishöhle in Scârisoara war eine mächtige Bergetappe mit 15% Steigung. Antje optimiert heute das Bergfahren, was eigentlich nur eines bedeutet, die DP zügig die Berge hochzuprügeln. Nichts gegen Bernds Schwerstarbeit im Golf, aber so manches mal tut uns die DP schon etwas leid. 

Nachdem wir also in die Eishöhle abgestiegen und sogar auch wieder ans Tageslicht geklettert sind, geht es zu Ceausescu‘s Umweltgau. Der Toxic Lake gehört zu den Geheimtipps Rumäniens und darf natürlich nicht fehlen auf unserer Tour. Der Ritt zum heutigen See Geamâna über eine echte Stock- und Steinpiste kann so nicht mehr getoppt werden! Eigentlich sollten wir ein Foto vom See und der Kirchturmspitze machen, merken aber , endlich angekommen, dass wir doch den falschen Pfad genommen haben. Es ist trotzdem gigantisch und wir sind alle sechs sehr stolz auf unsere verrückte Idee! Glaubt mir, oder auch nicht. Seht selbst.....die Destination Paradise ist ein echtes Odfroad Monster! Wahnsinn, was die Schweden damals, 1989, da zusammengebaut haben. 

Dann lagen aber aber noch gute 160km bis zum Etappenziel vor uns. Essen wäre toll, fällt aber mangels fehlender Restaurants mal wieder aus. Das dritte mal in Folge! Das wird sowieso überbewertet 😂. Schließlich sind wir hier zum Fahren und nicht zum Futtern.....

 

Um 23 Uhr erreichen wir dann endlich unser Tagesziel, 15 km nördlich von Cluj-Napoca. Hoffentlich ist das nicht unsere letzte Nacht unter den Lebenden....schließlich ist auch noch Vollmond! Die SAC Party People sind so viele, dass Graf Dacula unmöglich alle von uns beißen kann.....


Tag 4: Dienstag 28. August

Bontida Banffy Castle - Wallachei

 

Nachdem wir relativ spät und nach 622 km zur ersten SAC Party auf Bánffy Castle eingeflogen sind und der Grill bereits aus war, blieb uns noch etwas Zeit für legga Dosensuppen und Toast. Dazu das obligatorische Etappenabschlussbier und ab in die Dunkelkammer. Kirsten wollte zwar noch etwas das Tanzbein schwingen, hat sich aber dem allgemeinen Schlafenswunsch der Reisegruppe angeschlossen.

 

Ein neuer Tag bricht an. Stille! Und alle Hälse sind noch unversehrt! Keine Bissspuren irgendwelcher Vampire....was uns direkt zur Tagesaufgabe führt. Rein in die Boliden und zum Geburtsort von Graf Dracula.....Bernd zimmert mal eben den Pflock und Kruzifix, damit wir dem Fürst der Finsternis gegenüber treten können. Ach ja, einen Knoblauchkranz gab es auch für einen Euro am Wegesrand. In Sighisoara angekommen, war natürlich kein Untoter anzutreffen....war ja auch schon hell🙄 

Dann ging es in absoluter Rallyemanier weiter durch Transilvanien! Die DP hat nun Rennluft geschnuppert. Oder hat sie Angst und will hier nur weg? Keine Ahnung. 

Nee....Hunger! Heute haben wir beschlossen, Mittagessen zu gehen, damit am Ende des Tages mal eine warme Mahlzeit in die Bäuche kommt. Das ist die letzten Tage immer aus Zeit- oder anderen Gründen ausgefallen. Am Fuße des nächsten Tagesziels war es dann soweit. ☺️

Das nächste Ziel ist die Transfagarasan!!!! Ich freu mich ja nun schon seit Monaten auf das Stück Straße. Nach so ziemlich genau 30 Jahren bin ich wieder hier! Es ist einfach gigantisch! Die DP meistert das büschen Steigung mit links😃. Am Gipfel noch schnell in die Kamera von arte gewunken und dann geht es auch schon wieder abwärts mit uns. Endlos scheint der Weg. Manchmal kommt es uns so vor, als wären wir in einer Endlosschleife gefangen....🤨Die 120 Grad Kurve nach rechts mit anschließender Steigung sind wir gefühlt 30 mal gefahren....egal. Am Ende treffen wir uns alle auf der Staumauer wieder. Glücklich, wegen der Fahrt, weil unsere Boliden so super durchgehalten haben und weil es einfach eine Menge Spaß gemacht hat! 

Auf der Staumauer treffen wir auch Britta und Alex, die uns den Tipp mit einem Campingplatz in Curtea de Arges geben. Dort sollen schon ein paar Teams sein. Schnell noch unterwegs etwas Bier und Gemüse gekauft. Übrigens, Glasflaschen kann man in Rumänien nur erwerben, wenn man leere Flaschen abgibt 🤔 Klingt jetzt komisch, ist aber so.....

Punkt 20 Uhr gehen die Motoren für heute aus. Die Zelte werden erstmals im Hellen aufgeschlagen und zur Krönung des Tages gibt es eine warme Dusche und ein kaltes Bier🤗 

 

Das Rallyeleben kann so schön sein. Morgen ist Sofia, die Hauptstadt Bulgariens unser Ziel......wenn wir über die Donau kommen. Bleibt gespannt, liebe Freunde!


Tag 5: Mittwoch 29. August 

Walachei - Sofia

Neuer Tag, neues Glück! 

 

Weiter geht die Hatz durch Osteuropa. Ziel für heute ist Sofia, die Hauptstadt Bulgariens. Aber da sind wir noch lange nicht......

 

Der Wecker geht pünktlich um 6:15 Uhr und im Halbdunkel erwacht das Leben in unserem super Camp in Curtea des Arges. 

So richtig einigen konnten wir uns noch nicht, welche Route wir nach Bulgarien nehmen. Dafür kursieren zu viele Annahmen und widersprüchliche Meldungen zu Verkehrskontrollen, Unfällen, Fährzeiten oder gesperrten Brücken......

 

Unterwegs noch eine Roadmission erfüllt, nämlich ein Foto vor einem Kriegsgerät mit Feuer oder Explosion. Naja, wir haben uns vor ne olle MiG 21 gestellt und das Feuerzeug angeworfen 😬😎

 

Das Highlight kam dann in Form des Grenzübertritts innerhalb der Europäischen Union!!! Was eine willkürliche Abzocke. Bulgarien empfängt uns sehr offen, freundlich und absolut zuvorkommend höflich, transparent (Achtung Satire).

 

Nach drei Stunden geht es voller Tatendrang dann weiter nach Süden. Direkt in die Gesamtbaustelle Orjahovo. Was schreib ich da, der gesamte Regierungsbezirk ist eine Straßenbaustelle. Und die wenigen noch offenen Straßen.....sagen wir mal so, eine Felge könnte problemlos in den Schlaglöchern verschwinden. Unfassbar. Aber Dank der EU wird das nun in Angriff genommen. Hilft uns zwar jetzt nicht mehr viel, aber eventuell kommen irgendwann wieder putzig bunte Autos vorbei....😉

 

Zurück zum Tagestipp. Die Höhle Prohodna im Isker Gebirge. Liegt diesmal auch wirklich fast auf dem Weg. Leider sind unsere Lesekünste der Kyrillischen Schrift nicht soooo dolle. Zack falsch abgebogen. Macht aber nüscht. Nette Bulgaren führen uns zur Höhle. Die Einheimischen sind alle sehr nett! 

Dann Sightseeing Prohodna Cave. Es ist nun auch schon 16 Uhr. Zeit für einen Kaffee bei 40 Grad im Schatten und ja, endlich Frühstück! 😳 Mäxchen fing an zu quengeln😂😂😂

 

Wir ziehen den nächsten Autobahnjoker und fliegen im Schweinsgalopp (obwohl wir ja gar kein Schwein dabei haben) nach Sofia. 

 

Luxus ist das Ziel. Die DP übernimmt die Führung der Reisegruppe und wir finden auf Anhieb das Hotel! Dachten wir...Karsten hatte aber ein anderes gebucht und somit ging es dann nochmal durchs abendliche Sofia und vorbei an vielen erstaunten Gesichtern.

 

Dann kommt gegen halb neun unsere Bleibe für die Nacht. Sehr nette Menschen. Sogar einen Pool gibt es. Aber wir haben noch so viele Informationen aus dem Internet zu ziehen, dass wir bis spät abends mit der Routenplanung beschäftigt sind (spätestens nach verlassen der EU Außengrenze explodieren die Kosten für Datenpakete). Vielleicht schaffen  es ja morgen mal, unterwegs zu essen und vor 20 Uhr die Motoren auszumachen.......

 

Übrigens, die Tagesaufgabe, die Golden Brigdes oberhalb von Sofia, machen wir morgen Früh. Schließlich ist alles bedacht, geplant und überhaupt 😂😂😬😬

 

Und dann wartet schon Mazedonien auf uns. Bleibt also gespannt.....


Tag 6: Donnerstag 30.August

Sofia - Ohridsee

 

So liebe Freunde, heute ist Entspannung pur angesagt! Nach einem entspannten Frühstück haben wir erstmal die Road Mission von gestern beendet. Kurz den Hausberg von Sofia erklommen, mit den Rallyeboliden und die Fotos an den Golden Bridges geschossen. Durch die etwas bessere Gegend von Sofia zurück. 

Dann noch durch die sozialistische Bergbau- und Industriestadt Pernik gefahren und schneller als gedacht kam die Mazedonische Grenze. Selbst diese Hürde ging super schnell. Die bulgarischen Beamten sind offenbar froh, dass wir aus ihrem Land wollen🤨

Leider konnten wir unsere Tagesaufgabe in Bulgarien nicht erfüllen. Wir sollten mit zwei bulgarischen Truckern Armdrücken machen. Die Jungs sind aber mit extrem viel Humor ausgestattet worden und wollten einfach nicht.

 

Und nun kommt Mazedonien! So ein schönes Land! Gastfreundschaft pur! Nette Menschen und es wirkt alles so.....fortschrittlich. 

Über Skopje geht es zum Tagesziel, dem See Ohrid. Zwischendurch noch die Tagesaufgabe erledigt. Alexander den Großen treffen.....auch wenn der gute Mensch sicherlich null verstanden hat, was wir von ihm wollten. Die Punkte gehen trotzdem auf uns.

 

In Skopje sollten wir das Millennium Cross besuchen. Klingt total einfach und sollte schnell gehen. Aber wir sind inzwischen extrem misstrauisch, was solche Aufgaben betrifft. Schließlich liegt das Kreuz auf dem Berg Vodno, auf der anderen Seite der Fahrstrecke. Einmal hoch, Foto machen und wieder zurück, im Berufsverkehr in Skopje.....mal eben 4 Stunden. Sogar der Umstand, dass wir wieder eine Stunde geschenkt bekommen haben, wegen der komischen Zeitumstellung, lässt uns nicht wanken. Das muss auch anders gehen. Wir beschließen ein Foto an der Autobahn zu machen, Teleobjektiv und so.....Außerdem sind wir alle so überzeugte Christen, dass uns die symbolische Tragweite dieses Kreuzes sowie nicht sooooo interessiert. 2000 Jahre Christentum auf der Welt und in Mazedonien.....und zack, wieder was gelernt. In Skopje wurde Mutter Theresa geboren. Wir huldigen ihr in der Form, dass wir die Autobahn benutzen, die nach ihr benannt wurde. Mehr geht nun auch wirklich nicht!

 

Danach geht es weiter in Richtung Süden. Zum Ohridsee!

 

Etwas südlich von Struga haben wir einen kleinen Campingplatz gefunden. Einen eigenen Platz nur für uns sechs direkt am See Ohrid! So geht Rallyewellness! 

 

Also erstmal ins Restaurant nebenan und Mazedonisches Bier bestellt. Die zweite Runde ging dann schon gleich aufs Haus, als Willkommensdrink. Dann werden endlich unsere Badesachen ausgepackt und unsere geschundenen Körper im Ohridsee abgekühlt. 

 

Die Schale mit Gemüse aus dem eigenen Garten war dann der nächste Gruß der Campingplatzbesitzer. Herrlich! 

 

Um 19 Uhr dann unser Dinner. Natürlich direkt am See und es gibt leckeren fangfrischen Fisch und mazedonischen Wein. Glücklich, satt und müde gehen wir um 22Uhr schlafen. 

 

Morgen geht es dann nach Albanien und weiter bis Montenegro zur nächsten SAC Party. Da wollen wir zur Abwechslung auch pünktlich sein. Schließlich ist ein montenegrinisches Grillbuffet angekündigt! 

 

Wir verabschieden uns nach einem entspannten Frühstück auf unserer Terrasse am See von unseren Gastgebern und sind uns einig, dass wir hier gerne noch hätten bleiben können........


Tag 7: Freitag 31. August

Ohridsee - Rijeka Crnojevica

 

Albanien! Ich bin begeistert! So muss das hier😂 Also mal ehrlich! Ohne Mercedes bist du hier mal NIX! Und defensives Fahren ist ja auch eher für.....also ohne cojones 😂

 

Und überhaupt! Die Luft flimmert....überall Testosteron und Mercedes. Also eigentlich wunderbar alles....

 

Okay, zurück zum Tag. Wir haben unsere kleine heile Welt am Ohridsee verlassen und haben ohne Probleme das achte Land der Rallye erreicht. Erstaunlich gute Straßen gibt es hier. Es geht zügig nach Tirana, wo es ein traumhaftes Verkehrschaos gibt. Ohne Hupe haben wir keine Chance.....Wäre die Destination Paradise ein Mercedes, Freunde, in Albanien hätten sie einen weiteren Nationalfeiertag ausgerufen 😂

 

Es gibt aber auch echt erstaunliche Momente. Da fahren wir auf der offiziellen "Autobahn", die zugegebener Weise, noch nicht fertig gestellt war und nur in der Karte existiert, da müssen wir plötzlich alle eine Vollbremsung hinlegen! Ja Freunde, in Albanien bremsen die irren Fahrer tatsächlich für eine Schildkröte! Krass.....

 

Unsere Tagesaufgabe lautet: kommt zur Party! Nichts leichter als dies! Noch kurz die Roadmission abfrühstücken. Wir nehmen also die Südroute über die Adria und die Hafenstadt Bar und kommen nach Rijeka Crnojevića, der Party Location. Was für ne irre Fahrt.....undenkbar, dass in Deutschland so eine Straße für den öffentlichen Straßenverkehr offen wäre. Nachdem Antje in Rumänien schon ihre Bergfahrkünste optieren konnte, ist sie nun Profi darin 😉


Tag 8: Samstag 1. September

Rijeka Crnojevica - Sarajevo

 

Wow Montenegro! Das Land der VW Golf II

 

Mittelmeer und Erholung pur! Nach einem fröhlichen Abend auf der zweiten SAC Party der Tour, mit reichlich Grillgut und Bier stehen wir um 6 Uhr auf. Die Bäuche tun immer noch weh von vielen Lachen. Der morgendliche Gang durchs Fahrerlager macht es nicht besser! Herrlich, in welchen Tönen die Menschen so schnarchen 😂😂😂

 

Der kleine Mann im Kopf piekt etwas von hinten in die Augen 👀, aber der Kaffee schmeckt trotzdem. Nach den letzten 25 km gestern Abend, die Antje sehr gut gemeistert hat, kommt heute gleich noch ein Highlight. Die Fahrt durch den Nationalpark Lovćen! Nach dem kleinen Abstecher über den Wanderweg, ging es über eine Baustelle zurück an die Adria! 25 Serpentinen runter nach Kotor! Hier ist es einfach wunderbar. Zwar steht so ein dämliches MSC Kreuzfahrt Monster in der Bucht, aber hier müssen wir irgendwann noch einmal hin. 

Das zweite Frühstück steht an. Legga Omlett auf der Seeterasse! Mäxchen kann endlich in die Fluten hüpfen. Leider müssen wir weiter nach Bosnien. Der Gedanke an den Grenzstau bei gefühlten 50 Grad macht die Abfahrt aus Kotor nicht gerade einfacher. Egal. 

 

Dubrovnik ist nun unser Ziel. Wir wollen legga essen gehen, in die Fluten springen und es uns einfach gut gehen lassen.......aber es kommen ja noch diese vollkommen ungewohnten Passkontrollen 🙄

 

Keine Ahnung, was diese Beamten alles prüfen! Bei der Ausfahrt aus dem Land, wird die grüne Versicherungskarte verlangt und irgendwas tippen die Jungs auch noch wichtig auf den Tastaturen rum.....fragt nicht Freunde. Bei der ersten Einreise nach Bosnien müssen Karsten und Max, die Beiden Schwerverbrecher, den Kofferraum öffnen😂

 

Bosnien empfängt uns, Achtung Satire, offen warmherzig und zuvorkommend. Wir bleiben aber ja auch nur für 50km in diesem herrlichen Flecken Land. Weitere Erkenntniss des Tages: Auch hier steht der zweier Golf hoch im Kurs bei den Eingeborenen. Schnell noch die Roadbook Aufgabe erledigt, ein Feuerchen in Bosnien machen und unsere Hölzchen zusammen werfen, die wir am Start bekommen haben....Bernd und Kirsten kaufen zum Beweis noch eine aktuelle Zeitung, was am Samstag Abend die eigentliche Herausforderung darstellt.

 

Nach einer endlos erscheinenden Zeit, entern wir dann Kroatien. Land Nr. 11. Und da ist es passiert! Erster Roadkill der Reisegruppe! Karsten träumt vom anstehenden Bad in der Adria, oder was weiß ich und lässt Mäxchen’s BMW in den roten Rallyeboliden rollen🤦🏻‍♂️ Man man man. Aber dann doch Kroatien.

 

Schnell noch die Detour Mission erfüllt. Die alte Hotelanlage in Kupari.....diese Anlge wurde im Krieg von lokalen Armeekräften als  Unterkunft genutzt und als militärisches Ziel beschossen. Gruselig....und die Leute liegen davor in der Sonne und baden....

 

Die Weg- Zeit- Berechnung und unsere unglaublich Rallyeerfahrung lassen uns vom Vorhaben Sarajevo abbringen. Die Wunden des Krieges sind auch nicht das, was wir uns ansehen wollen. Die Hotelanlage hat uns gereicht. Außerdem sieht die funkelnde Adria so einladend aus.....

 

Es geht also dem Sonnenuntergang entgegen und wir finden einen herrlichen Campingplatz in Slano. Jetzt springen wir endlich auch in die Adria! Nach einem unfassbar leckerem Diner, dessen hauptsächliche Würzung Knoblauch ist, fallen wir todmüde in die Destination Paradise. Morgen geht es dann nochmal für ein paar Meter durch Bosnien und dann zurück nach Kroatien, Kilometer fressen........bleibt gespannt.


Tag 9: Sonntag 2. September

Sarajevo - Dalamtien/ Sibenik

 

Die Destination Paradise ist im Land des Fussballvizeweltmeisters angekommen. 

 

In Slano beginnt der Tag mit einem erfrischenden Bad in der Adria. Schnell den ganzen Krempel zusammengepackt und los. Schließlich müssen wir gleich wieder nach Bosnien und nach 10 km wieder rein nach Kroatien. Nach den Erfahrungen der letzten Tage, sind das mindestens 3 Stunden Anstehen bei 50 Grad......

 

Denkste! 8:10 Uhr finden wir uns zum Frühstück in Gradac an der Strandpromenade ein. Ein Einheimischer findet unsere Truppe so gut, dass er unsere Parkgebühren übernimmt. Netter Mann, wie wir finden. Bei Omelett und Kaffee werden endlich Postkarten, ja Freunde, sowas gibt es auch noch, geschrieben und dann machen wir uns auf nach Šibenik zum Nationalpark Krka. Hier erleben wir kroatischen Massentourismus. Es ist aber auch wirklich schön hier. Nicht ohne Grund wurden hier damals in den 60ern die Winnetou Filme gedreht. Mäxchen springt natürlich ins Wasser und bei den Temperaturen hätten wir es ihm gleich tun sollen. 

 

Danach halten wir auch erstmal Kriegsrat. Sollen wir die Detour noch fahren? Die riesige unterirdische Airbase bei Bihac in Bosnien wäre das Ziel..... und anschließend der originale Silbersee aus dem Winnetoufilm🤔

 

Nach einer ordentlichen Weg-Zeit Berechnung entschließen wir uns für den nächsten Autobahnjoker und fahren so nah als möglich nach Rijeka. Kurz vor acht kommen wir auf dem Campingplatz Kosica an. Gerade noch rechtzeitig, weil sie gerade schließen wollen....überhaupt sind die Leute hier mürrisch und nicht dienstleistungsorientiert, um es neutral auszudrücken. Um etwas weiter meckern zu wollen, in Kroatien müssen nur sehr reiche Menschen leben. In den Restaurants werden Kurse aufgerufen, da schlaggern wir mit den Ohren. Obwohl wir die Hamburger Preise gewöhnt sind....naja. Natur kostet und besonders schöne Natur eben mehr🤓😂

 

Am Ende des Tages bekommen wir endlich auch eine extra Road Mission zu Ende, wir ringen mit einem Bären 🤦🏻‍♂️


Tag 10: Montag 3. September

Dalmatien - Istrien

 

Freunde! Wir nähern uns unserem Ziel.....noch wissen wir nicht, ob das gut ist. Es gibt so viel zu entdecken und vor allem, die Destination Paradise hat noch lange nicht genug! 

 

Es geht also heute nach einer stürmischen Nacht in Kosica weiter nach Rijeka und danach südlich an der Westküste Istriens. Das  ist mediterrane Kultur pur. Und die Nähe zu Italien ist hier überall zu spüren. Wirklich hübsch. Wir fahren die empfohlene Strecke nach Süden und die nächsten Ziele sind die Fischerdörfer an Ostküste Istriens........

 

Oh oh weia! Wir sind definitiv wieder in Westeuropa! Überall Wohnwagenburgen, Wohnmobile, Freizeitparks und die herrlichen deutschen Touristen 🤦🏻‍♂️ Sogar Socken in Sandalen werden uns hier präsentiert. Was läuft hier eigentlich falsch?  

 

Dafür stehen überall am Straßenrand Grills, in denen sich Spanferkel drehen! Nachdem wir uns entschlossen haben, hier Mittag zu machen, kommen wir natürlich an keinem Schwein mehr vorbei. Aber da der Hunger nunmal da ist.....es gibt leckeres Cevapcici und auch zu einem moderaten Preis.

 

Kurzer Kriegsrat. Wir lassen Triest und Italien ausfallen und donnern rein nach Slowenien. In Ljubljana erledigen wir alle Vorarbeiten für unsere Tagesaufgabe. Fotos ausdrucken fürs Roadbook! Klingt total einfach, ist es aber nicht! Da ist so viel bei uns sechs Abenteurern zusammengekommen........nach zwei Stunden verlassen wir den DM Markt und wir fahren weiter in Richtung Österreich. In Breznica finden wir eine super Bleibe für die Nacht und bei Pizza, Bier und Kirschlikör machen wir unsere Roadbooks fertig. 

 

Ja Freunde, morgen sind wir dann in Salzburg. Komisches Gefühl. Es werden dann circa 4750 km seit unserem Start in Dresden gewesen sein und die DP hat etwas mehr als 500 Liter feinsten Super Sprit vertilgt. Aber die ganzen Fakten werden wir euch später noch präsentieren. 

 

Noch eine Grenze und einmal eine Mautvignette kaufen. Schade eigentlich. Wir hätten Karsten gerne nochmal beobachtet, wie er versucht, aus einer kroatischen Mautstelle den Beleg zu bekommen😂😂😂😂


Tag 11: 4. September

Istrien - Zieleinlauf in Salzburg

 

Nun ist es soweit. Der letzte Tag der Rallye steht an. Wir verlassen Slowenien auf der Autobahn und kommen nach Österreich. Wieder eine Vignette gekauft und gleich nochmal 11,20€ für den Karavankentunnel hinterher. Dafür kommt Salzburg rasend schnell näher. Weil es aber auch ziemlich langweilig auf der Autobahn ist, fahren wir etwas Abseits. Nochmal die Autos quälen. Sekt, Zigarren und noch einen Klebestift gekauft und letzten Kilometer werden in Angriff genommen.

Und schwups, sind wir in Bad Reichenhall. Über die Autobahn geht es zurück nach Salzburg. 

Apropos....längster Grenzstau der Tour: Österreich nach BAYERN!!! Die ham se wirklich nicht alle.....da müssen wir morgen wieder über Land fahren!

 

Und jetzt kommt das Casino in Salzburg. Sektdusche, Zigarren, glücklich sein und Roadbook abgeben....was man eben so macht, wenn eine Rallye zu Ende geht. Naja, Mäxchen fällt dabei wieder etwas aus dem Rahmen. Wie ihr alle mitbekommen habt,mag unser Max das Wasser sehr gerne. Und wenn die Erbauer des Casinos in Salzburg einen monumentalen Brunnen vor das Haus bauen.....sagen wir mal so. In bester Flitzermanier über den englischen Rasen und ab in die Fluten 😂😂😂😂😂 großartig! Zumindest war das unser Highlight. Für Aufmerksamkeiten braucht es eben doch keinen eigenen YouTube Kanal und Autos mit Flammenwerfer und spritzendem Dildo auf der Motorhaube....

 

4746 Kilometer und 13 Länder. Ein absolut zuverlässiges Gefährt. Keine Pannen, Ausfälle oder sonstigen bösen Überraschungen. Nicht mal verfahren haben wir uns. Das war spitzenmäßig! Kirsten und Bernd, Team #70 und Max und Karsten, Team #49 waren treue und lustige Reisebegleiter. Gerne wieder😂


Ja Freunde.....das wars. Jetzt kommt der langweiligste Teil der Tour. Der Heimweg.

 

Nach fast zwei Wochen durch zum Teil unbekannte Gegenden, ist die Destination Paradise unbeschadet und topfit nach 6206 Kilometern wieder zu Hause angekommen, mächtig stolz auf die Leistung. Elche mögen eigentlich keine hohen Temperaturen. Aber Freunde, auch das steckt so ein tolles Gerät aus Schwedenstahl offensichtlich problemlos weg. Oder lag es an der guten Pflege und Vorbereitung? Muss ja! 

 

Auf jeden Fall muss es weiter gehen. Jetzt ist erstmal Winterschlaf für die Destination Paradise angesagt. Ausruhen und von den vielen Eindrücken und tollen Orten träumen, wie wir!

 

Bis bald zur nächsten großen Reise. Wohin und wann auch immer.......bleibt gespannt! 

Ein sehr schöner Beitrag und hin und wieder ist auch hier die Destination Paradise im Bild.